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Medienführerschein Bayern in der Klasse 6e erfolgreich durchgeführt

Die Schüler/innen der 6e mit ihren MedienführerscheinenFreudestrahlend dürfen die Schülerinnen und Schüler endlich ihre Medienführerschein-Urkunden in den Händen halten. Drei Doppelstunden wurden im Deutschunterricht hergenommen, um über Medien im Alltag zu diskutieren und Vorteile und Nachteile im Umgang mit diesen zu erörtern. Als Grundlage hierfür diente der Medienführerschein Bayern, der eine Initiative der Bayerischen Staatskanzlei und des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ist.

Dieser zielt speziell darauf ab, Jugendliche in ihrer Medienkompetenz zu stärken, weil diese mittlerweile als vierte Schlüsselkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen angesehen wird. In der Klasse 6e wurden die drei Bereiche "Medien non-stop?", "Ich im Netz" und "Googelnde Wikipedianer" behandelt. Da heutzutage Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag ganz verständlich Medien nutzen, ist es auch wichtig, deren Nutzung kritisch zu hinterfragen und die eigenen Nutzungsgewohnheiten einmal zu reflektieren. In der Unterrichtssequenz "Ich im Netz" wurden die Inhalte in sozialen Netzwerken, die bei den Jugendlichen sehr beliebt sind, in Grundzügen erarbeitet, reflektiert und bewertet. Viele nutzen diese zur Selbstdarstellung, Vernetzung und Beziehungspflege. Aber so verführerisch die Möglichkeiten in diesen Netzwerken auch sind, so vorsichtig sollten die Jugendlichen mit ihren Funktionen umgehen und dabei z.B. immer Datenschutz und Urheberrechte mit beachten.

Zuletzt sollten die Schüler sich mit dem Thema "Informationen im Netz suchen, finden und bewerten" auseinandersetzen. Dabei wurde die Arbeitsweise von Suchmaschinen beleuchtet und Grundlagen der Quellenanalyse besprochen. Da nun die Schülerinnen und Schüler "wikipedia" und Co kennengelernt haben, steht nichts mehr im Wege, eigene Referate für den Deutschunterricht zu erstellen und diese der Klasse zu präsentieren.

Ursula Schnurrer

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