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Die Sinne im Theater schulen

Darauf ließen sich die beiden Klassen 5a und 5b im Fürther Stadttheater mit dem Stück "Peer und Gynt" ein.

Die phantastische Erzählung von Peer und der Begegnung mit der Troll-Prinzessin Gynt - einer Umdichtung des bekannten Jugendautors Paul Maar - forderte viel Vorstellungskraft. Peer, der Vertreter der Menschenwelt, lernt Gynt, die Tochter des Königs der Trolle kennen. Beider Sitten beim Begrüßen, Bestrafen etc. sind höchst unterschiedlich und stiften Verwirrung, führen zum Umdenken. Mit Vergnügen erprobten die SchülerInnen  bereits auf der Heimfahrt die besondere Sprache der Trolle, die ein umgekehrtes Wertebild zeigt: "Ich össe Schökölade als Sträfe".

Die sparsame Bühnendekoration durch Lichteffekte variiert, die phantasievollen Kostüme, die Tanzeinlagen, die Musikeinspielungen - alles zusammen regte alle Sinne an und unterstützte das Verständnis. Mit seiner besonderen Atmosphäre trug das Fürther Stadttheaters ("das ist ja alles vergoldet") sicher auch zum intensiven Erleben bei und führte zu der klassischen Aussage:

cool

was "normal fränkisch"  wohl mit dem Hochlob 'passt scho' zu übersetzen ist.

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