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FranceMobil zu Besuch an der Hermann-Stamm-Realschule

Schüler und Schülerinnen der 6.Klassen mit Manon Facon (rechts im Bild)Junge Franzosen bringen deutschen Schülerinnen und Schülern ihre Muttersprache näher. Das ist das Konzept von "FranceMobil", das die Hermann-Stamm-Realschule seit mehreren Jahren nutzt. Das Erlanger "Institut Francais" wird dabei vom Deutsch-Französischen Jugendwerk unterstützt und schickt die eigens ausgebildeten Muttersprachler in die Schulen der Region.


Dort sollen sie die Schüler verschiedener Jahrgangsstufen mit Bewegung, Spiel und Deutsch-Ähnlichkeiten für das Französische begeistern.Diesmal war die 23-jährige Manon Facon nach Schwabach gekommen, um den sechsten Klassen Entscheidungshilfe zu geben. Schliefllich müssen sie am Ende des Schuljahres wählen, welchen Zweig sie in der siebten Klasse besuchen wollen. Zur Auswahl stehen dabei der mathematisch-naturwissenschaftliche Bereich, der wirtschaftliche Bereich, der gestaltende Bereich mit Profilfach Kunst oder das Erlernen der zweiten Fremdsprache Französisch.

Dabei hat die Sprache unserer Nachbarn durchaus einen schweren Stand. "Die meisten Schülerinnen und Schüler haben im Alltag nur wenig Berührungspunkte mit dem Französischen und erhalten durch das Programm einen ersten Einblick in die Sprache", sagt Lara Unger, stellvertretende Fachleitung für Französisch an der Schwabacher Realschule. Gemeinsam mit Fachleiterin Corina Dölling hat sie das Angebot der Erlanger etabliert und hält den Kontakt zu den Verantwortlichen dort. Mit Erfolg. "Im vergangenen Schuljahr hat sich etwa ein Viertel von 120 Wählenden für Französisch entschieden", schildert sie die Wirkung der Extra-Stunden durch "FranceMobil".

Bild: Robert Schmitt

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