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Emil und die DetektivInnen (2008)

Emil und die DetektivINNEN

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Unserer Theatergruppe - bestehend aus  über 70 (!) Schülerinnen und Schülern - ist es nach langer und intensiver Probenzeit wieder gelungen, uns drei begeisternde Vorstellungen vor vollem Haus zu bieten.

Emil und seine Detektivinnen begeisterten drei Abenden die Zuschauer in der vollbesetzten Aula unserer Schule. Rund zweieinhalb Stunden fieberten die Zuschauer mit, wie es dem „Landei“ Emil und seinen Berliner Freunden gelang, dem fiesen Eisenbahnräuber Grundeis das Handwerk zu legen. Rund 70 Schülerinnen und Schüler hatten sich zusammen mit ihren Lehrern seit Beginn des Schuljahres intensiv auf dieses gelungene Projekt vorbereitet und einmal mehr gezeigt, dass Schule mehr als nur Lernen sein kann.

Erste Bilder der Aufführungen sehen Sie hier!

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Mager fand sich das Publikum in einem Wohnzimmer wieder, in dem sich Emil (ausdrucksstark gespielt von Stefan Niedermann bzw. Julian Stahl) auf seine Fahrt ins ferne Berlin zu seiner Großmutter vorbereitete. Schließlich wurde er von seiner Mutter zum Nürnberger Hauptbahnhof begleitet, wo ihn der eingefahrenen Schnellzug bereits erwartete. Im Zug traf Emil auf den Verbrecher Grundeis (ebenso überzeugend von Sven Fuhrmann bzw. Max Fiedler dargestellt), der ihm im Schlaf seines Geldes beraubte. Hinzu kam, dass Emil von seiner Schandtat träumte, die er in der Schule verübt hatte. Dort hatte er nämlich einen Alarm ausgelöst, um seinen Freund von einer Schulaufgabe zu erlösen. Dabei durfte der Zuschauer den Albtraum hautnah mithilfe einer selbst produzierten Filmsequenz miterleben. Als Emil in Berlin angekommen war, verfolgte er den Dieb bis in ein Café. Schließlich traf er auf Charly (brillant dargestellt von Jessica Lederer), die mit ihrer Hupe all ihre Freunde zusammentrommelte. Ausdrucksstark gespielt erlebte das Publikum die Detektivinnen, die es gemeinsam mit Emil schafften, den Verbrecher in einer Sparkasse dingfest zu machen. Nachdem Emil seine Aussage auf dem Kommissariat bei Frau Lurje gemacht hatte, wurde er bei seiner Großmutter als Held gefeiert. Dabei versetzten die aufwändigen Kulissen, die von Frau Wohlmuth und ihren Schülern angefertigt wurden, den Zuschauer an den jeweiligen Ort des Geschehens. Für die Kostüme, die mit viel Liebe zum Detail gefertigt wurden, zeichnete Frau Koller verantwortlich. So bekam jede Rolle ihren individuellen Charme.

Bereichert wurde das Theaterstück durch Lieder der Schulband, die von Herrn Hieke geleitet wurde sowie durch den Chor unter der Leitung von Herrn Dechet. Auch für die Solisten gab es Beifallsstürme, die mit gekonnten Einlagen das Stück immer wieder auflockerten. Für das Theater waren Frau Schnurrer und Herr Märx verantwortlich, die viel Geduld und Durchhaltevermögen bewiesen. Alles in allem waren die drei Aufführungen rundum gelungene Vorstellungen, für die alle Beteiligten mit tobendem Applaus für ihre hervorragenden Leistungen belohnt wurden.

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