Am Montagmorgen trafen wir uns alle um 8:30 Uhr an der Schule. Viele waren schon sehr aufgeregt, denn in einer halben Stunde sollte es los gehen, nach Pappenheim.
Während wir auf den Bus warteten, legten die Lehrer mit Rücksichtnahme auf die Wünsche der Schüler die Zimmerverteilung fest. Mit ein bisschen Verspätung traf der Bus endlich ein und wir verstauten eifrig die Koffer. Die Fahrt war sehr kurzweilig und entspannt. Es wurde geredet, Musik gehört oder gelesen.
In Pappenheim angekommen, wurden wir freundlich von den Betreuern begrüßt. Danach bekam jede Klasse eine Hausführung.
Anschließend starteten wir in den Seminarräumen mit einer Vorstellungsrunde in das Programm. Nach gut eineinhalb Stunden gab es Linsenbolognese zum Mittagessen, von der wir positiv überrascht wurden. Als unsere Bäuche gefüllt waren, bekamen wir die Schlüssel zu unseren Zimmer, die wir auch gleich beziehen durften.
Damit jeder den Weg zum Supermarkt wusste, trafen wir uns alle um 15:30 Uhr im Innenhof und liefen gemeinsam mit den Lehrkräften (Frau Schmidleitner, Herrn Schillgallies und Frau Ruderer) zum Edeka.
Anschließend hatten wir noch kurz Pause, bevor es mit dem Programm weiterging. So gegen 18 Uhr gab es dann Brot zum Abendessen, darauf folgte wieder Programm.
Am Dienstagmorgen wurden wir um 7:30 Uhr geweckt und eine halbe Stunde später, gab es ein ausgiebiges Frühstück. Danach hatten wir zwei bis drei Stunden Programm, wo wir auch selbst in Gruppen aktiv werden sollten. Schließlich gab es dann um 12:15 Uhr Mittagessen, wo sich ein jeder über Schnitzel oder Sellerieschnitzel mit Pommes freute. Als Nächstes hatten wir Freizeit, die wir vor allem bei der Kegelbahn und den Tischtennisplatten verbrachten. Andere blieben auf ihren Zimmern, trafen sich in der Bibliothek oder gingen zum Edeka.
Wenn man für Snacks und leckere Getränke nicht den ganzen Weg zum Supermarkt gehen wollte, konnte man sich auch einfach am Snackautomaten bedienen. Sogar für Leute, die kein kleines Geld dabeihatten, gab es einen Wechselautomaten.
Die Jungs mussten dann gegen 14 Uhr zu ihrem eigenen Programm, die Mädchen hatten noch Freizeit. Nach gut zwei Stunden hatten demnach die Mädchen ihr Programm und die Jungs wieder frei. Am Abend gab es wieder Brotzeit zu Abend. Darauf folgte noch eine weitere Stunde Programm und im Anschluss eine Nachtwanderung mit unseren Lehrern. Wir liefen ungefähr 15 bis 20 min zu einer Burg auf einer Anhöhe. Nachdem man die vielen Treppenstufen zur Festung emporgestiegen war, hatte man einen schönen Ausblick, auch wenn es schon sehr dunkel war. Zurück in unserer Unterkunft durfte jeder noch einmal machen, was er wollte, bis wir gegen 22 Uhr in die Zimmer mussten.
Am Mittwochmorgen, der auch unser letzter Morgen war, standen wir auf und packten schon einmal unsere Sachen größtenteils zusammen. Danach gab es wieder ein leckeres Frühstück und nochmal eine letzte Runde Programm, wo wir ein grobes Feedback zu den Orientierungstagen geben konnten. Anschließend bezogen wir noch die Betten und die Bettwäsche ab, fegten das Zimmer und brachten den Müll weg. Nachdem wir unser Gepäck in den Vorraum gestellt
hatten und die Lehrer die Zimmer überprüft hatten, machte jede Klasse noch ein Foto. Dann kam auch schon der Bus und wir fuhren nach Hause.
Insgesamt erlebten wir drei aufregende sowie schöne Tage in Pappenheim und konnten als Klassengemeinschaft besser zusammenwachsen.
Frida-Lotta Morgenstern und Mona Dietz, 8d1

